Aktuelles

Seminar „Statistische Methoden in der Abstammungsbegutachtung“

Am 18.11.2016 möchten Prof. Dr. Max Baur und Dr. Rolf Fimmers Sie herzlich zum Seminar „Anwendung statistischer Methoden in der Abstammungsbegutachtung“ nach Bonn einladen. Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Institut für Medizinische Biometrie, Informatik und Epidemiologie (IMBIE)

Frau Stephanie Beushausen

Sigmund-Freud-Straße 25
53105 Bonn

Anja KlannSeminar „Statistische Methoden in der Abstammungsbegutachtung“

Spezielle Regeln der DAkkS in forensischen DNA-Laboratorien

Die Revision 1.3 der Speziellen Regeln zur Umsetzung der DIN EN ISO/IEC 17025 für forensische DNA-Laboratorien ist seit dem 18.03.2016 gültig und unter folgendem Link auf der Homepage der DAkks erhältlich: Spezielle Regeln der DAkkS in forensichen DNA-Laboratorien .

Folgende, besonders hervorgehobene Aspekte für Labore, die Abstammungsuntersuchungen durchführen, sind zu beachten:

  • Die Fragmentlängenbestimmung und Alleltypisierung/zuordnung muss mittels geeigneter und dafür validierter Software erfolgen…“ (Punkt 5.6 Meßtechnische Rückführung)
  • „Eine regelmäßige erfolgreiche Teilnahme an Ringversuchen im Rahmen der externen Qualitätskontrolle ist notwendig und entsprechend zu dokumentieren“ (Punkt 5.9 Sicherung der Qualität von Untersuchungsergebnissen)
  • „Die aktuellen Richtlinien der Gendiagnostik-Kommission zur Klärung der Abstammung finden uneingeschränkt Anwendung“ (Anhang I Mindestanforderungen zur Qualitätssicherung für die forensische DNA-Analyse bei Abstammungsuntersuchungen nach GenDG)
  • „Der post-PCR-Bereich umfasst PCR-Cycler, rt-PCR-Gerät und Sequencer“ (Anhang I Mindestanforderungen zur Qualitätssicherung für die forensische DNA-Analyse bei Abstammungsuntersuchungen nach GenDG)
  • „Eine Teilnahme an zwei Ringversuchen pro Jahr zur DNA-Typisierung sowie den Biostatistik-Ringversuchen (z.B. DGAB) gemäß GenDG ist obligatorisch“ (Anhang I Mindestanforderungen zur Qualitätssicherung für die forensische DNA-Analyse bei Abstammungsuntersuchungen nach GenDG)
Anja KlannSpezielle Regeln der DAkkS in forensischen DNA-Laboratorien

ISFG 2015 Workshop presentations online

Isfg2015_logo

The presentations of the ISFG 2015 pre-congress educational workshops have been made available online for ISFG members. We are grateful to all workshop presenters who have shared their data. Please sign in and visit the „Education Members Area/Education

Posted 1 month and 1 day ago by Peter M. Schneider (Last modified 1 month and 1 day ago)
Carsten TiemannISFG 2015 Workshop presentations online

Scientific Prize of ISFG 2015 awarded to T. Parsons

At the 26th ISFG Congress in Kraków in September 2015, the Scientific Prize of ISFG 2015 was awarded to Dr. Thomas J. Parsons. He is the Director of the Forensic Science Department of the International Commission of Missing Persons (ICMP). He received the award from the ISFG President, Dr. Mecki Prinz, for his work related to human mitochondrial DNA analysis and the identification of victims of war and disaster.

Posted 2 months and 7 days ago by Peter M. Schneider (Last modified 2 months and 7 days ago)

Carsten TiemannScientific Prize of ISFG 2015 awarded to T. Parsons

ISFG General Assembly 2015 in Kraków

During the 26th ISFG Congress in Kraków, Poland, the General Assembly has elected Walther Parson (Innsbruck) as the new president of the society. Also, John Butler (Gaithersburg, MD) was elected as new Representative of the Working Parties, and Leonor Gusmão (Rio de Janeiro) was reelected as Treasurer of the ISFG.

Furthermore, the Assembly decided that Wolfgang R. Mayr (Vienna), the former secretary of the ISFG, and president of the two ISFG congresses in Vienna 1987 and 2011, as well as George Sensabaugh (Berkeley, CA), the president of the ISFG congress 1999 in San Francisco, will become Honorary Members of the ISFG.

As venue for the 28th ISFG Congress in 2019, the city of Prague (Czech Republic) was elected by the members of the assembly.

Posted 2 months and 7 days ago by Peter M. Schneider (Last modified 2 months and 7 days ago)
Carsten TiemannISFG General Assembly 2015 in Kraków

Neue Akkreditierungsregeln der DAkkS

Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) hat aktuelle Gremienbeschlüsse zur Abstammungsbegutachtung veröffentlicht. Hierbei wird geregelt, dass der Fachtitel der DGAB „Fachabstammungsgutachter/in DGAB“ als Nachweis der Qualifikation anerkannt wird.

Weitere Beschlüsse hinsichtlich der Modalitäten der Probennahme und der Einbeziehung der Kindesmutter in die Untersuchungen wurden gefasst, sind jedoch bis zur endgültigen Abstimmung im Gremium nicht in Kraft.

Diese Beschlüsse gehen auf eine von der DGAB im Sommer 2013 eingerichtete Fachkommission zurück. Einzelheiten finden Sie auf dakks.de.

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Fachabstammungsgutachter DGAB

Bereits 2011 hat die DGAB eine Fortbildungsordnung zum Erwerb des Titels Fachabstammungsgutachterin DGAB bzw. Fachabstammungsgutachter DGAB erlassen. Zur Durchführung der Prüfungen im Rahmen der Fortbildung hat sich nun die Kommission zur Feststellung der Qualifikation von Abstammungsgutachtern (KFQA) neu konstituiert. Die KFQA hat Einzelheiten zum Prüfverfahren einschließlich der notwendigen Dokumente zum Download auf ihrer Internetseite veröffentlicht und nimmt ab sofort Prüfanträge entgegen.

Die DGAB empfiehlt ausdrücklich den Erwerb des Fachtitels als objektiven Nachweis der Qualifikation von Sachverständigen. Es gibt z. Zt. keinen vergleichbaren Titel, der die spezielle Kompetenz in der Abstammungsbegutachtung belegen würde.

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Neue Richtlinie der GEKO in Kraft getreten

Durch Veröffentlichung auf der Internetseite des Robert Koch Institutes rki.de ist die Richtlinie zur Qualitätssicherung und Qualifikation in der Abstammungsbegutachtung am 26.07.2012 in Kraft getreten. Sie löst die „Richtlinien für die Erstattung von Abstammungsgutachten“ aus dem Jahr 2002 ab, die im Oktober vergangenen Jahres überraschend außer Kraft gesetzt wurden.

Die DGAB hat an der Erarbeitung dieser Richtlinie auf vielfältige Weise mitgewirkt. Der Vorstand begrüßt den nun vorgelegten Text ausdrücklich. Wir verbinden hiermit die Hoffnung, dass neben der Sicherung der Qualität in der Abstammungsbegutachtung auch das Gendiagnostik-Gesetz nunmehr die beabsichtigte Regelungswirkung entfalten kann.

Den Text der Richtlinie finden Sie hier.

werk66Neue Richtlinie der GEKO in Kraft getreten

Außer-Kraft-Setzung der amtlichen Richtlinien für die Erstattung von Abstammungsgutachten durch die Bundesärztekammer

Der Vorstand der  Deutschen Gesellschaft für Abstammungsbegutachtung sieht trotz der durch den Vorstand der Bundesärztekammer am 20./21.10.2011 beschlossenen Außer-Kraft-Setzung der Richtlinien für die Erstattung von Abstammungsgutachten (Dtsch Arztebl 2002; 99[10]: A 665–7) keine Veranlassung, von den in dieser Richtlinie sowie in der DGAB-Leitlinie von 2008 Text formulierten wissenschaftlich begründeten Standards für die genetischen Analysen zur Klärung der Abstammung abzuweichen, sofern sie im Einklang mit den Bestimmungen des GenDG stehen (Änderungen im Verfahren ergeben sich vor allem aus den Vorgaben zur Verwendung und Vernichtung von Proben [§13 GenDG] sowie den bereits in einer GEKO-Richtlinie formulierten Anforderungen zu den Inhalten der Aufklärung bei genetischen Untersuchungen zur Klärung der Abstammung vom 01.07.2011). Diese Regelung hat bis zur rechtsverbindlichen Veröffentlichung von noch zu erlassenden Richtlinien der GEKO gemäß §23 Abs. 2b und 4 GenDG Bestand.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Erklärung (PDF) der DGAB vom 15.12.2011

werk66Außer-Kraft-Setzung der amtlichen Richtlinien für die Erstattung von Abstammungsgutachten durch die Bundesärztekammer

Akkreditierungspflicht seit Februar 2011

21.02.2011+ Nach den Bestimmungen des Gendiagnostikgesetzes (GenDG) müssen alle Labore, die genetische Untersuchungen zur Klärung der Abstammung durchführen, seit dem 1. Februar 2011 durch eine hierfür anerkannte Stelle akkreditiert sein (§5 Abs 1 GenDG). Im Rahmen einer Akkreditierung wird ein Anbieter einer externen Überprüfung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DakkS; www.dakks.de) unterzogen, die sowohl eine Kontrolle aller Unterlagen des Qualitätshandbuches als auch eine Inspektion des Labores und aller Arbeitschritte vor Ort umfasst. Damit weist der Anbieter nach, dass die überprüften Produkte, Verfahren, Dienstleistungen oder Systeme den Vorgaben entsprechender Normen, Richtlinien und Gesetze genügen, hier der DIN EN ISO/IEC 17025. Die DGAB sieht hierin einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Qualität in der Abstammungsbegutachtung.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung der DGAB vom 10.02.2011 und auf der Internentpräsenz der Gendiagnostik-Kommission www.rki.de

werk66Akkreditierungspflicht seit Februar 2011